Wie kann der wichtigste Erfolgsfaktor der Digitalisierung – der Mensch – zukünftig besser in Arbeitsprozesse integriert werden? Gemeinsam mit der Hochschule Konstanz, der Universität Bayreuth und der Goethe-Universität Frankfurt am Main erforscht die bamero die Frage, wie menschliche Erwartungen in künftige Arbeitsprozesse integriert werden können. Das Ziel ist ein "Process Experience Engineering" als Komponente des Geschäftsprozessmanagements der Zukunft.  

 

In jedem unserer Projekte treibt uns und unsere Kunden eine zentrale Frage um:

Sind unsere Mitarbeiter nach der Prozessanpassung oder Digitalisierung wirklich zufriedener?


Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sehen sich aufgrund der Globalisierung und der Digitalisierung mit der Herausforderung konfrontiert, ihre Geschäftsmodelle und Arbeitsprozesse ständig überdenken und anpassen zu müssen. Für Dienstleistungserbringer, wie es die meisten unserer Kunden sind, bedeutet dies, dass bestehende Arbeitsprozesse häufig situativ angepasst werden müssen oder neue, innovative Dienstleistungen gemeinsam mit Kunden und Partnern zu entwickeln sind. Analoge Herausforderungen gelten für öffentliche Institutionen, Kommunen und Ämter. Dort geht es nicht um wettbewerbliche Asymmetrien zwischen Unternehmen. Dort stehen Bürgerinnen und Bürger im Zentrum des Handelns. Trotzdem sind der digitale Wandel und die kontinuierliche Anpassung der Prozesse im Rahmen von Interaktionsarbeit auch hier kein Selbstzweck. Es gilt bei allen Unternehmen oder Institutionen die spezifischen Anforderungen der Zusammenarbeit, die sich beispielsweise durch schwer planbare Arbeitssituationen, Konflikte und Streitigkeiten mit Kunden oder erhöhte emotionale Anforderungen kennzeichnen, unter dem Aspekt „gute Arbeit“ verstärkt zu berücksichtigen.

Grundsätzlich ist die gezielte Gestaltung emotional-affektiver Einflüsse stärker zu fokussieren.


Das Problem - Zu viel digital, zu wenig Mensch

Im Zuge der Digitalisierung, wie wir sie derzeit täglich weiter vorantreiben, wird häufig die wichtigste Erfolgskomponente vergessen: Der Mensch. Wissen Sie, wie zufrieden Ihre Mitarbeiter heute mit Ihren Arbeitsprozessen sind? Sind Ihre Mitarbeiter nach der Durchführung eines Digitalisierungsprojektes zufriedener? Wie viel „Stress“ oder „Motivation“ wurde durch eine Neugestaltung des Prozesses generiert?

 

Das Forschungsprojekt PRIME - Prozessbasierte Integration menschlicher Erwartungen

Gemeinsam mit der Hochschule Konstanz, der Universität Bayreuth und der Goethe-Universität Frankfurt am Main forscht die bamero als Experte für Technologie und Prozessmanagement die prozessbasierte Integration menschlicher Erwartungen in digitalisierten Arbeitswelten – kurz PRIME genannt. Dieses Projekt wird vom BMBF, den Europäischen Sozialfonds für Deutschland und der Europäischen Union unterstützt und gefördert.

Aufgabe der bamero ist es, die langjährigen Erfahrungen des agilen Prozessmanagements und der Prozessdigitalisierung um die Komponenten des Process Experience Engineering zu ergänzen.

Als Anwendungspartner des BMBF Projektes konnten langjährige Kunden der bamero gewonnen werden. Neben Partnern aus der Industrie wie der Exportverpackung Sehnde GmbH und der b.i.g. gruppe management gmbh, werden die Stadtverwaltungen Konstanz, Freiburg und auch Tengen unterschiedliche Anwendungsfälle dazu beisteuern.

 

Das Ziel - Process Experience Engineering

Wir wollen die menschlichen Erwartungen im Kontext der Prozessdigitalisierung und des Prozess-managements – die Process Experience – bewerten, kontinuierlich erheben und Prozesse auf Basis dieser Erwartungen verbessern. Damit sollen künftig Arbeitsprozesse und die Digitalisierung der Zukunft FÜR Menschen gestaltet werden.


Interessiert Sie dieses Projekt? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen zu diesem Thema oder Fragen und Anregungen an research@bamero.de


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AUTOR: Florian Kurz


Das Verbundprojekt „Prozessbasierte Integration menschlicher Erwartungen in digitalisierten Arbeitswelten – PRIME“, Fkz.: 02L18A043, wird im Rahmen des Programms "Zukunft der Arbeit" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.


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