Projektmanagement im Amt für Personal und Innovation des Landratsamtes Konstanz

Projektmanagement im Amt für Personal und Innovation des Landratsamtes Konstanz

Projektmanagement im Amt für Personal und Innovation des Landratsamtes Konstanz: Grundlagen schaffen, Zukunft gestalten

Ausgangslage: Projektarbeit unter neuen Rahmenbedingungen

Das Landratsamt Konstanz ist moderner Dienstleister für über 280.000 Einwohnerinnen und Einwohner im gleichnamigen Landkreis am Bodensee. Mit rund 1.350 Mitarbeitenden übernimmt die Behörde zentrale Aufgaben der öffentlichen Verwaltung – von Soziales über Umwelt und Bauen bis hin zur Digitalisierung. Die Verwaltung versteht sich dabei zunehmend auch als Projektorganisation, die flexibel auf neue Anforderungen reagieren muss.

Gerade im Amt für Personal und Innovation sah man sich – wie in vielen öffentlichen Verwaltungen – mit einer stetig steigenden Zahl an Projekten konfrontiert. Neben Digitalisierungsprojekten mussten auch klassische Verwaltungsvorhaben effizient geplant und umgesetzt werden. Daher hatte sich das Amt auf den Weg gemacht, ein gemeinsames Projektmanagement einzuführen. Die bamero sollte nun dabei unterstützen, eine gemeinsame „Projektmanagement-Sprache“ abzuleiten : Die Organisationseinheit wollte mittelfristig Rollen und Methoden einheitlich definieren, standardisierte Prozesse aufsetzen und ein übergreifendes Portfolio-Management etablieren.

„Projekte wurden parallel umgesetzt und erzielten gute Ergebnisse. Methodisch fehlte jedoch eine gemeinsame Grundlage. Ziel war es, diese zu schaffen und Projektarbeit effizienter sowie transparenter zu gestalten.“

Sabrina Petek, Amt für Personal und Innovation / Referat Digitalisierung, Landratsamt Konstanz

Die Lösung: Zwei Tage, ein Ziel – gemeinsame Projektmanagement-Basis schaffen

In enger Zusammenarbeit mit der bamero AG wurde eine zweitägige Schulung konzipiert und durchgeführt. Ziel war es, den Teilnehmenden – Mitarbeitenden aus drei unterschiedlichen Fachbereichen – praxisnahes Wissen zu vermitteln, das sich direkt auf ihre Projektarbeit übertragen lässt.

Die Inhalte reichten von klassischen und agilen Projektmanagementmethoden über Rollenverständnis, Tools, Steuerungsansätze und Kapazitätsplanung bis hin zu konkreten Diskussionen über bestehende Herausforderungen im Alltag.

Besonders im Fokus:

  • Die Abgrenzung zwischen Aufgaben,
  • Prozessen und echten Projekten,
  • die Definition von Projektmanagement im Amt,
  • die Ableitung erster Standards sowie der Transfer in den Verwaltungsalltag.

„Die Teilnehmenden waren unglaublich engagiert. Es ging nicht um das bloße Erlernen von Theorie – sondern um echte Auseinandersetzung mit der Frage: Wie wollen wir künftig gemeinsam Projekte stemmen?“

Sonia Timm, Management Consultant, bamero AG

Interaktiv, praxisnah, zielgerichtet

Die Schulung war nicht als Frontalvortrag konzipiert, sondern als Mitmach-Format. In Gruppenübungen und Fallbeispielen wurde das Gelernte direkt angewendet – immer mit Bezug auf reale Projekterfahrungen und Strukturen im eigenen Arbeitsbereich. Dabei zeigte sich schnell: Das Potenzial für ein systematischeres Vorgehen ist bereits vorhanden – es braucht nur Struktur, Sprache und verbindliche Orientierung.

„Die Schulung hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern ein Bewusstsein geschaffen:
Für einheitliches Projektverständnis, für Verantwortung und für klare Abläufe.“

 

Lisa Taube, Projektleitung, bamero AG

Ergebnis und Ausblick: Auf dem Weg zur Projektmanagement-Kultur

Am Ende der zwei Tage stand ein greifbarer Fortschritt: Ein gemeinsames Projektverständnis, das auf allen Seiten trägt – und das als Basis für weitere Schritte dienen kann. Die Teilnehmenden äußerten einhellig den Wunsch, künftig verbindlicher und abgestimmter vorzugehen – bis hin zu einem klar definierten Projektmanagement- Standard.

„Die Schulung war ein entscheidender Schritt. Sie hat eine gemeinsame Sprache geschaffen, auf deren Basis wir nun Standards, Prozesse und eine nachhaltige Projektkultur weiterentwickeln können. “

Sabrina Petek, Amt für Personal und Innovation / Referat Digitalisierung, Landratsamt Konstanz

Fazit: Projektkompetenz als Zukunftskompetenz

Mit Unterstützung der bamero AG hat das Amt für Personal und Innovation des Landratsamtes Konstanz einen wichtigen Meilenstein hin zu einer strukturierten und modernen Projektarbeit gelegt – passgenau, praxisnah und auf Augenhöhe. Der eingeschlagene Weg zeigt: Auch in komplexen Verwaltungsstrukturen lässt sich Projektarbeit neu denken und effektiv verankern.

Sie möchten ebenfalls Projektmanagement nachhaltig etablieren und Ihre Mitarbeitenden befähigen ?

Dann sprechen Sie uns an – wir entwickeln das passende Konzept für Ihre Organisation!

Digitale Transformation der Schuleingangsuntersuchung in der Stadtverwaltung Memmingen

Digitale Transformation der Schuleingangsuntersuchung in der Stadtverwaltung Memmingen

Success Story: Digitale Transformation der Stadtverwaltung Memmingen – Schuleingangsuntersuchung mit formcycle

Ausgangssituation: Manuelle Abläufe und hoher Koordinationsaufwand

Die Stadt Memmingen, eine fortschrittliche Kommune in Bayern, hat sich das Ziel gesetzt, ihre Verwaltungsprozesse effizienter und digitaler zu gestalten. In Zusammenarbeit mit der bamero AG wurde das Formularmanagement-Tool formcycle eingeführt, um die Digitalisierung nachhaltig voranzutreiben. Als Pilotprojekt wurde die Schuleingangsuntersuchung (SEU) als Leuchtturm-Prozess ausgewählt. Ziel war es, den SEU-Prozess nicht nur zu optimieren und zu digitalisieren, sondern auch eine solide Basis für zukünftige Digitalisierungsprojekte zu schaffen.

Projektverlauf: Effizienz durch strukturiertes Enablement

In enger Abstimmung mit der Stadt Memmingen haben wir den SEU-Prozess Schritt für Schritt transformiert. Der Weg führte von einer transparenten IST-Analyse über ein pragmatisches SOLL-Konzept bis hin zur technischen Implementierung. Dank wöchentlicher Abstimmungen und gezielter Anwenderschulungen konnten wir nicht nur den Pilotprozess erfolgreich live bringen, sondern auch wertvolle Effizienzpotenziale für die gesamte Verwaltung identifizieren.

Der Prozess im Detail: 5 Phasen zum Erfolg

  1. Detaillierte IST-Analyse Das Projekt startete mit einer umfassenden Analyse des bestehenden Prozesses. Gemeinsam mit allen relevanten Stakeholdern wurde der aktuelle Ablauf dokumentiert und bestehende Schwachstellen wurden identifiziert.
  2. Entwicklung des SOLL-Konzepts Auf Basis der Analyseergebnisse entwickelte die bamero AG ein optimiertes SOLL-Konzept. Dieses wurde in enger Abstimmung mit der Stadt Memmingen finalisiert, um passgenaue Lösungen sicherzustellen.
  3. Enablement & Schulung Vor der technischen Umsetzung wurden gezielte formcycle-Schulungen durchgeführt. Ziel war es, die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung optimal auf die Nutzung des neuen Tools vorzubereiten und Berührungsängste abzubauen.
  4. Schrittweise Umsetzung & Optimierung Die Prozessdigitalisierung erfolgte schrittweise. Ein wesentlicher Vorteil dieser Phase war die Agilität: Während der Entwicklung konnten zusätzliche Effizienzpotenziale identifiziert und grundlegende Prozessanpassungen direkt vorgenommen werden.
  5. Kontinuierliche Abstimmung Wöchentliche Regeltermine boten eine Plattform, um den Entwicklungsstand zu besprechen und offene Fragen zu klären. Gleichzeitig wurden allgemeine Fragen zu formcycle behandelt, was eine solide Basis für zukünftige Digitalisierungsprojekte schuf.

 

Das Werkzeug: XIMA formcycle

Die Plattform für intelligente Verwaltungsprozesse

Um die digitale Transformation in Memmingen nachhaltig zu verankern, haben wir uns gemeinsam für XIMA formcycle entschieden. Diese Low-Code-Lösung ist weit mehr als ein reines Formular-Tool: Sie ist der Schlüssel zur Selbsthilfe.
Mit formcycle lassen sich behördliche Abläufe schnell, sicher und barrierefrei ins Netz bringen. Der Clou: Durch das im Projekt vermittelte Know-how der bamero AG ist die Stadtverwaltung nun in der Lage, formcycle als universelles Werkzeug zu nutzen, um künftige Digitalisierungsprojekte flexibel und in Eigenregie umzusetzen.

 

Ergebnis: Nachhaltiger Wissenstransfer und Selbstständigkeit

Die Stadt Memmingen führte eigenständig die Testphasen mit dem Gesundheitsamt durch und war dank des erworbenen Wissens in der Lage, finale Anpassungen selbstständig in formcycle vorzunehmen.

Fazit: Nachhaltige Digitalisierung durch befähigte Mitarbeitende

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Stadt Memmingen und der bamero AG konnte nicht nur ein einzelner Prozess digitalisiert, sondern auch ein nachhaltiger Wissenstransfer geschaffen werden.
Die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung sind nun in der Lage, formcycle eigenständig zu nutzen und zukünftige Prozesse selbst zu digitalisieren.
Damit wurde ein wichtiger Grundstein für die langfristige digitale Transformation der Stadt gelegt.

„Oft sprechen wir mit Verwaltungen, die bereits eine ‚Digitalisierungsstrategie‘ allein oder mit externer Unterstützung erarbeitet haben und dann jedoch offen zugeben, dass Sie gar nicht wissen, was jetzt eigentlich zu tun ist. Das ist natürlich maximal am Ziel vorbei. Hunderte Seiten voll ‚Berater-Bullshit-Bingo‘ sind keine Strategie. Genau deshalb setzen wir auf klare Zielbilder und den von uns konzipierten pragmatischen Plan zur Verwaltungsdigitalisierung.“

Florian Kurz, CEO bamero AG

Warum sich unsere bewährte  Vorgehensweise  auch für Ihre Verwaltung lohnt

Unsere strukturierte Vorgehensweise schafft Ordnung im Digitalisierungsdschungel und sorgt für schnelle, nachhaltige Erfolge.

Was uns wichtig ist:

  • Gute Vorbereitung, um Ihre individuellen Erwartungen herauszuarbeiten
  • Vor-Ort-Workshops, um Ihre Organisation wirklich zu verstehen
  • Keine plumpen Standards, um eine passgenaue Version für Ihre Organisation zu finden
  • Einbeziehung aller Beteiligten, um von Anfang an Akzeptanz zu schaffen
  • Realistische Umsetzungsplanung, damit kein Frust aufkommt
  • Viele praktische Beispiele aus anderen Kommunen und Landkreisen aus unserer Erfahrung aus über zehn Jahren Verwaltungsdigitalisierung

Wenn auch Sie ein klares Digitalisierungszielbild entwickeln möchten, das alle Beteiligten mitnimmt und praxisnahe Lösungen liefert, dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen!

Markt Garmisch-Partenkirchen: Digitalisierungszielbild

Markt Garmisch-Partenkirchen: Digitalisierungszielbild

Success Story: Digitalisierung mit Plan
– der Markt Garmisch-Partenkirchen setzt auf Struktur und Zusammenarbeit

„Die bamero AG hat uns mit einem durchdachten Vorgehen zu einem zugeschnittenen digitalen Zielbild verholfen und uns auch gezeigt, wie der Weg dorthin genau aussieht. Durch eine Vielzahl an Expertentipps und wertvollen Hinweisen haben wir viele wichtige Eindrücke mitgenommen. Wir fühlen uns nun gut ausgestattet, um die wichtigen Aufgaben in der Umsetzung der Digitalisierung anzugehen!“


Thomas Klas
, Digitalisierungsbeauftragter
Markt Garmisch-Partenkirchen

Ausgangssituation: Digitalisierung ohne klare Struktur

Wie in vielen Kommunen in Deutschland gab es auch im Markt Garmisch-Partenkirchen eine Vielzahl einzelner Digitalisierungsinitiativen – eine übergreifende Strategie, die zentral koordiniert wird, fehlte aber bislang. Die Fachämter agierten weitgehend isoliert voneinander und die neue Position des „Digitalisierungsbeauftragten“ sollte weiter gefestigt werden. Konkret fehlte eine gemeinsame Vorstellung davon, wie die digitale Zukunft der Verwaltung aussehen sollte. Zudem stand der Digitalisierungsbeauftragte, Herr Thomas Klas, vor der Herausforderung, alle relevanten Akteure ins Boot zu holen und einen praktikablen Umsetzungsplan zu entwickeln.

Mit der bamero als externen Partner wollte man also mit allen Fachämtern eine gemeinsame Vorstellung der Zukunft schaffen, gleichzeitig aber auch einen konkreten Maßnahmenplan entwickeln, um diese Ziele erreichbar zu machen.

Zielsetzung: Verständliche und erreichbare Ziele, für alle!

Das Vorgehen zielte darauf ab, dass alle Verantwortlichen und Vertreter der Mitarbeitenden gemeinsam ein deutliches Zielbild entwickeln, um eine pragmatische Roadmap für schnelle und effektive Ergebniserreichung zu ermöglichen.

Es sollte auf den aktuellen Stand der Digitalisierung der Organisation geschaut sowie alle relevanten Handlungsstränge für die Zukunft zusammengeführt werden. Dabei sollten für die Organisation „verdaubare“ Schritte hin zu einer gemeinsamen Vision abgeleitet werden.
Das Digitalisierungszielbild sollte auf dem „Blick zurück“ sowie der Ausgangslage aufbauen und die Handlungsfelder Services, IT-Infrastruktur, Zusammenarbeit, Arbeitsweisen, Strukturen und Organisationskultur beschreiben.

Unser pragamtisches Vorgehen: Ein gemeinsames Zielbild und ein pragmatischer Plan

Mit ihren Digitalisierungsexperten hat die bamero AG eine strukturierte Workshopreihe entwickelt, um alle Fachämter an einen Tisch zu holen. Es galt ein klares, abgestimmtes Digitalisierungszielbild zu erarbeiten, das nicht nur technische Aspekte, sondern auch die Zusammenarbeit, Arbeitsweisen und Organisationskultur berücksichtigt.

  • Vorbereitung: Analyse der Ausgangslage und Kick-Off mit dem Kernteam der Marktverwaltung
  • Workshops mit Vertretern aller Fachämter:
  • Aufbereitung und Ergebnispräsentation: Erstellung eines „pragmatischen Plans“ mit konkreten Umsetzungsschritten sowie Vorstellung vor Gremien

Aufgelockert wurden die Workshops durch spannende Exkurse in die gesetzlichen und organisatorischen Herausforderungen der Verwaltungsdigitalisierung wie OZG, eGov, TR-RESISCAN und KRITIS, damit alle Teilnehmenden auf einem Stand sind und die Dringlichkeit der Themen präsent ist.

Tradition und Bergkulisse und Digitalisierungszielbild
– Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen (Copyright Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen)

„Ich habe das Gefühl, dass wir jetzt alle auf demselben Stand sind. Dabei haben auch die Exkurse der bamero geholfen, die die gesetzlichen Rahmenbedingungen umrissen haben.“


sagt Workshop-Teilnehmer Martin Millian.

Ergebnisse: Von der Theorie zur pragmatischen Umsetzung

„Oft sprechen wir mit Verwaltungen, die bereits eine ‚Digitalisierungsstrategie‘ allein oder mit externer Unterstützung erarbeitet haben und dann jedoch offen zugeben, dass Sie gar nicht wissen, was jetzt eigentlich zu tun ist. Das ist natürlich maximal am Ziel vorbei. Hunderte Seiten voll ‚Berater-Bullshit-Bingo‘ sind keine Strategie. Genau deshalb setzen wir auf klare Zielbilder und den von uns konzipierten pragmatischen Plan zur Verwaltungsdigitalisierung.“

Florian Kurz, CEO bamero AG

Besonders wichtig war es in diesem Projekt, die Marktgemeinde nicht mit „Schrankware“ zurückzulassen – schön formulierte Ausschmückungen also, die sich in Zukunft aber niemand mehr anschaut. Der Fokus lag auf hilfreichen Werkzeugen und einem klaren Umsetzungsplan. So wurde neben einem verständlich ausformulierten Zielbild in sechs Dimensionen auch ein Detaildokument geschaffen, das alle offenen Fragen beantworten soll, sowie ein pragmatischer Plan, der alle zur Zielerreichung notwendigen Aufgaben, Projekte und Projektprogramme einfängt und Fortschritte und Entscheidungsbedarfe fortlaufend aufzeigt.

Ich denke, dass es der Organisation der Marktgemeinde guttat, über die Tellerränder einzelner Fachämter hinauszuschauen und zu verstehen, welche Themen in anderen Ämtern brennen und welche Hürden es im Arbeitsalltag gibt. Das hat viel Verständnis füreinander geschaffen. Gleichzeitig waren man überrascht, dass die Erwartungen an die Zukunft letztlich gar nicht weit auseinander lagen und man sich auf ein sehr greifbares, gemeinsames Zielbild einigen konnte.


– Melanie Tabbi
, Senior Consultant der bamero AG 

Herr Klas bewertet: „Für uns war es besonders wichtig, dass die bamero Gesicht zeigte und unsere Ergebnisse vor dem Marktgemeinderat präsentierte, wobei alle aufkommenden Fragen fundiert beantwortet wurden.
Auf Grundlage der Ergebnispräsentation hat der Marktgemeinderat das Digitalisierungszielbild bestätigt und einstimmig die Umsetzung beschlossen. So kann sich Herr Klas als Digitalisierungsbeauftragter mit gesicherter Grundlage und dem Marktgemeinderat im Rücken an die Realisierung des Zielbildes machen.

Die gemeinsam erarbeitete Digitalisierungszielbild hat mehrere entscheidende Vorteile geschaffen:

  • Identifikation und Verbindlichkeit: Alle Fachämter waren in den Prozess eingebunden, wodurch das Zielbild eine hohe Akzeptanz genießt.
  • Klare Rolle: Der Digitalisierungsbeauftragte und die IT-Abteilung haben sich zum Digitalisierungstreiber entwickelt.
  • Transparente Priorisierung: Alle Digitalisierungsprojekte sind nun abgestimmt, realistisch priorisiert und mit klaren Zuständigkeiten versehen.
  • Flexibler Umsetzungsplan: Der pragmatische Plan ist ein lebendiges Dokument, das flexibel an neue Anforderungen angepasst werden kann (z. B. OZG, E-Akte, KRITIS).

„Wir begrüßen es sehr, dass der Marktgemeinderat die mit der bamero AG erarbeitete Digitalisierungsstrategie bestätigt hat. Auf diesem Fundament können unsere weiteren Initiativen zur Verwaltungsdigitalisierung koordiniert angegangen werden.“

Thomas Klas, Markt Garmisch-Partenkirchen

Warum sich unsere bewährte  Vorgehensweise  auch für Ihre Verwaltung lohnt

Unsere strukturierte Vorgehensweise schafft Ordnung im Digitalisierungsdschungel und sorgt für schnelle, nachhaltige Erfolge.

Was uns wichtig ist:

  • Gute Vorbereitung, um Ihre individuellen Erwartungen herauszuarbeiten
  • Vor-Ort-Workshops, um Ihre Organisation wirklich zu verstehen
  • Keine plumpen Standards, um eine passgenaue Version für Ihre Organisation zu finden
  • Einbeziehung aller Beteiligten, um von Anfang an Akzeptanz zu schaffen
  • Realistische Umsetzungsplanung, damit kein Frust aufkommt
  • Viele praktische Beispiele aus anderen Kommunen und Landkreisen aus unserer Erfahrung aus über zehn Jahren Verwaltungsdigitalisierung

Wenn auch Sie ein klares Digitalisierungszielbild entwickeln möchten, das alle Beteiligten mitnimmt und praxisnahe Lösungen liefert, dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen!

Copyright Marktgemeinde Garmisch-Partenkirchen

Stadt Tengen: Digitale Aufbereitung von Prozessen unter Miteinbeziehung der Bürger

Stadt Tengen: Digitale Aufbereitung von Prozessen unter Miteinbeziehung der Bürger

Auch kleine Gemeinden wollen und können digital sein! Das wollte die Gemeinde Tengen unter Beweis stellen und hier als Vorreiter aktiv werden.

 

Projektbeschreibung und Ziel

Ausgewählt wurden zwei Prozesse, die häufig von den Bürgern genutzt werden und die somit auch einen hohen Alltagsbezug haben – die Bestellung und Änderung der Müllbehälter sowie die Belegung und Buchung öffentlicher Hallen durch die Vereine in und rund um Tengen.

Diese beiden Prozesse sollen künftig online nutzbar sein.

 

Vorgehen und Umsetzung

Wichtig war den Verantwortlichen hier, die Bürger von Anfang an in das Vorhaben miteinzubeziehen, damit am Ende tatsächlich bürgernahe Prozesse das Ergebnis sind. Im Rahmen von zwei Workshops wurden Bürger eingeladen, die genannten Prozesse aufzuarbeiten, die Erwartungen der Bürger an eine Online-Nutzung aufzunehmen und den Prozess nah am Bürger aufzunehmen.

Die Motivation der Bürger war hoch, hier Vorschläge und grundsätzliche Themen zur digitalen Nutzung von Verwaltungsdienstleistungen einzubringen.

Die Implementierung beider Prozesse läuft aktuell, und in Kürze werden diese auf der Bürgerplattform Baden-Württembergs online zur Verfügung stehen.

Stadt Konstanz: Einführung der prozessbasierten Verwaltung

Stadt Konstanz: Einführung der prozessbasierten Verwaltung

Dank mehrerer Projekte und Initiativen soll die Stadtverwaltung Konstanz smarter, digitaler und effizienter werden. Die bamero AG berät und begleitet die Verantwortlichen dabei kontinuierlich und aktiv mit. So auch im Rahmen mehrerer Workshops, anhand derer die bamero unterschiedliche Abteilungen auf die künftigen, verwaltungstechnischen Herausforderungen vorbereitet. Ziel dabei ist es, Verständnis für Prozesse zu schaffen. Interne Verwaltungsvorgänge werden hinterfragt und Methoden und Werkzeuge für effizientes Projektmanagement eingeführt.

Die Stadt Konstanz wurde von der bamero als Pilotkommune für das Bundesförderprogramm (BMBF) „Prozessbasierte Integration menschlicher Erwartungen in digitalisierte Arbeitswelten“ gewonnen und wird künftig mit bamero, der Stadt Freiburg, der Stadt Tengen und anderen Teilnehmern aus Industrie und Wissenschaft Ergebnisse erarbeiten.